Ostern 2.0

1. Aufgabe: Bild zum Sonntagsevangelium

In jener Zeit sah Jesus einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. Jesus spuckte auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen. Die Nachbarn und andere, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sagten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sagten: Er ist es. Andere meinten: Nein, er sieht ihm nur ähnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es. Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharisäern. Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte. Auch die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Der Mann antwortete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen; dann wusch ich mich, und jetzt kann ich sehen. Einige der Pharisäer meinten: Dieser Mensch kann nicht von Gott sein, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sagten: Wie kann ein Sünder solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung unter ihnen. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann antwortete: Er ist ein Prophet. Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren, und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn hinaus. Jesus hörte, dass sie ihn hinausgestoßen hatten, und als er ihn traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn? Der Mann antwortete: Wer ist das, Herr? Sag es mir, damit ich an ihn glaube. Jesus sagte zu ihm: Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet, ist es. Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf sich vor ihm nieder.                                Joh 9, 1.6-9.13-17.34-38


2. Aufgabe: Liebe verbindet uns

In der Bibel steht, dass Gott diese Weilt so sehr lieb hat, dass er deswegen seinen Sohn Jesus geschickt hat, um uns und diese Welt zu retten (Johannes 3,16). 

Kinder schreiben Briefe an ihre Nachbarn.


3. Aufgabe: Wachsende Liebe

In der Bibel stehen Geschichten über Jesus. Sie sind wie Samen. Sie werden in unser Herz gesät, sie wachsen – und sie verändern uns mit der Zeit dann von innen heraus. Sie verändern auch die Art, wie wir leben (Markus 4,1-20).

Die Familien säen.


4. Aufgabe: Bild zum Sonntagsevangelium

Die Auferweckung des Lazarus 

Jesus hatte einen guten Freund. Der Freund hieß Lazarus. Lazarus hatte 2 Schwestern.

Eine Schwester hieß Marta. Die andere Schwester hieß Maria. Lazarus und Marta und Maria wohnten zusammen in einem kleinen Dorf.

Eines Tages war Lazarus schlimm krank. Lazarus lag im Sterben. Marta und Maria schickten Leute zu Jesus. Die Leute sollten Jesus sagen: Lazarus ist schwer krank. Lazarus liegt im Sterben.
Jesus sagte: Die Krankheit von Lazarus zeigt euch, dass Gott Großes tun kann.

2 Tage danach sagte Jesus zu seinen Freunden: Jetzt gehen wir Lazarus besuchen.

Lazarus schläft. Ich will Lazarus aufwecken.

Die Freunde sagten: Nein, Jesus. Du sollst Lazarus schlafen lassen. Schlafen ist gut. Vom Schlafen wird Lazarus gesund.

Jesus sagte: Ich meine nicht das Schlafen im Bett. Ich meine das Schlafen im Tod. Lazarus ist gestorben.

Jesus und seine Freunde gingen in das Dorf, wo Lazarus wohnte. Lazarus war schon 4 Tage tot.

Lazarus war schon beerdigt. Marta und Maria weinten. Marta sagte zu Jesus:

Jesus, du bist zu spät gekommen. Du kannst Lazarus nicht mehr gesund machen.

Lazarus ist gestorben.

Jesus sagte: Lazarus wird auferstehen.

Marta sagte: Ja, das weiß ich. Lazarus wird am Ende der Welt auferstehen. Am Ende der Welt werden alle Toten auferstehen.

Jesus sagte: Ich bin selber die Auferstehung. Wer an mich glaubt, der lebt. Auch wer gestorben ist, der lebt.

Jesus fragte Marta: Glaubst du das, Marta?

Marta sagte: Ja, Jesus. Ich glaube an dich. Ich glaube, dass du von Gott kommst. Maria kam auch zu Jesus. 

Maria sagte: Jesus, warum bist du so spät gekommen? Lazarus ist gestorben. Weil du nicht da warst.

Maria fing an zu weinen.
Jesus war in seinem Herzen sehr aufgeregt.

Jesus fragte: Wo ist Lazarus beerdigt?

Die Leute zeigten das Grab von Lazarus. Jesus fing an zu weinen. Einige Leute sagten: Seht nur, wie lieb Jesus den Lazarus hatte. Jesus weint.

Andere Leute sagten: Jesus hat andere Leute gesund gemacht. Warum hat Jesus Lazarus nicht gesund gemacht?
Jesus sagte zu den Leuten: Tut den Stein vom Grab weg.

Marta sagte: Nein, Jesus. Das geht nicht. Lazarus ist schon tot.
Jesus sagte: Doch, das geht. Tut den Stein weg.

 

Die Leute taten den Stein weg. Jesus schaute zum Himmel. Jesus betete zu Gott.

Jesus sagte: Vater im Himmel. Du hörst immer, wenn ich zu dir bete. Die Leute, die hier stehen, sollen glauben, dass du Gott bist. Und dass ich von dir komme.

Jesus rief laut: Lazarus. Komm heraus.

Da kam Lazarus aus dem Grab. Lazarus lebte. Lazarus hatte noch alle Sachen von der Beerdigung an den Händen und an den Füßen hängen.

Jesus sagte: Tut alle die Sachen weg. Und dann lasst Lazarus in Ruhe weggehen.

Die Leute, die dabei standen, staunten. Die Leute glaubten, dass Jesus von Gott kommt.

 Johannes 11,3-43


5. Aufgabe: Zerrissen

 

Manchmal fühlen wir uns oder andere Menschen um uns herum wie die Stoffteile oder Papierstücke. Innerlich zerrissen. Manchmal werden Beziehungen auseinander gerissen. An vielen Orten auf der Welt werden zurzeit Familien auseinander gerissen, weil Teile der Familien auf der Flucht sind. Sogar ganze Nationen, ja momentan sogar Deutschland,  sind zerrissen. 

Bringt die Teile wieder zusammen. Lasst dabei neue Formen entstehen. Entweder ihr näht die Stoffe mit euch bekannten Stichen zusammen oder ihr klebt die Papierstücke in einer neuen Form auf das weiße Blatt Papier. 


6. Aufgabe: Saras biblisches Brot

 

Früher hat man Dinge, die wir heute ganz bequem einkaufen können zuhause selbst gemacht. Die Familien haben Sauerteig hergestellt um daraus in vier Tagen ein Brot zu backen.


7. Aufgabe: Palmbuschen für Palmsonntag

 

Jesus wurde in Jerusalem mit Palmzweigen wie ein König empfangen. Heute basteln wir zu Palmsonntag Palmbuschen um diesem Einzug zu gedenken.


8. Aufgabe: Mit Abstand in Verbindung bleiben

 

Wie können wir miteinander in Verbindung bleiben ohne uns dabei zu nahe zu kommen? Mit einem Bechertelefen!


9. Aufgabe: Gründonnerstag

 

Die Familien feiern zuhause gemeinsam Gründonnerstag und waschen sich gegenseitig die Füße.


10. Aufgabe: Karfreitag

 

Wir denken an Jesu Tod am Kreuz. Die Familien sind eingeladen Kreuze zu gestalten.


11. Aufgabe: Karsamstag

 

Die Familien gestalten gemeinsam eine Osterkerze und entzünden diese.


12. Aufgabe: Ostersonntag

 

Frohe Ostern! Die Familien gestalten einen kleinen Ostergarten.


13. Aufgabe: Ostermontag

 

Frohe Ostern! Die Familien drehen einen Stop-Motion-Film zur Auferstehung.


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14. Aufgabe: Wer ist Jesus Collage

 

Aus Zeitschriften gestalten die Familien eine Collage zum Thema "Wer ist Jesus?"


15. Aufgabe: Sonntagsevangelium

Die Erscheinung Jesu vor allen Jüngern am Osterabend

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.

Eine weitere Erscheinung Jesu und der Glaube des Thomas

Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.                                                                                                                                                                                                      Johannes 20,19-30