Impulse 2.0

Jeden zweiten Samstag findet ihr hier das Sonntagsevangelium. Dazu eine kleine Aufgabe und einen Impuls für die Kinder. Die Ergebnisse können dann in die Kirche St. Maria (Überkinger Straße 28) gebracht werden. Dort gibt es noch eine Kleinigkeit zum Mitnehmen. 


Dreifaltigkeitssonntag

Die Zeit nach Ostern und Pfingsten ist die Zeit des Heiligen Geistes. Er wird zu allen Zeiten die Christen an das erinnern, was Jesus gesagt und getan hat. 

 

Die heilige Dreifaltigkeit ist Gemeinschaft der göttlichen Personen, Gott-Vater, Gott-Sohn und Heiliger Geist. 

Die in Gott gegründete Gemeinschaft ist ein Geschenk der Liebe, die nach dem Beispiel Christi auch in unserem Leben sichtbar wird: „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe“ (vgl. Joh 15,12). 

Jesus hat uns dieses Geheimnis bekannt gemacht. Er hat zu uns von Gott als dem Vater gesprochen; er hat zu uns vom Heiligen Geist gesprochen; und er hat zu uns von sich selbst als Sohn Gottes gesprochen. Und als er nach seiner Auferstehung die Jünger ausgesandt hat, um allen Völkern seine Geschichten zu erzählen, hat er ihnen aufgetragen, sie „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ zu taufen (Mt 28,19). 

Dieses Gebot vertraut Christus zu allen Zeiten der Kirche an, die von den Aposteln den Auftrag zur Weitergabe des Glaubens geerbt hat. Er richtet es auch an einen jeden von uns, die wir kraft der Taufe Teil seiner Gemeinde sind. 

 

Aufgabe: Gott suchen und finden in allen Dingen 

Gott auf die Spur zu kommen in vielen Dingen, in der Natur in Geschichten und in Symbolen. Zum Beispiel haben wir an Pfingsten den heiligen Geist als Sturmbrausen und Feuerzungen kennengelernt. 

Wenn ihr wollt könnt ihr von allem was ihr mit Gott-Vater, Gott-Sohn und dem heiligen Geist in Verbindung bringt ein Bild malen, Fotos machen oder basteln. 
 Die Bastelarbeit, die Fotos oder Bilder könnt ihr in die Kirche 
 St. Maria (Überkinger Straße 28) bringen und dort an die Schnur hängen. 

Die Kirchenbesucher freuen sich wenn sie eure Arbeiten anschauen können. 


Himmelfahrt

Jesus gibt seinen Jüngern einen Auftrag und geht zu seinem Vater in den Himmel
Mt 28,16-20 und Apg 1,1-11

Nach seiner Auferstehung war Jesus immer wieder seinen Freundinnen und Freunden erschienen. Jesus hatte mit ihnen gegessen und getrunken und ihnen gezeigt: Ich bin auferstanden. Fürchtet euch nicht! Nach vierzig Tagen war es für Jesus Zeit Abschied zu nehmen und zu seinem Vater in den Himmel zurückzugehen. Jesus war mit seinen Jüngern zusammen auf einem Berg und er sagte zu ihnen: „Geht in die ganze Welt und erzählt allen Menschen von mir, so dass sie meine Jünger, meine Freundinnen und Freunde werden. 
Und tauft die Menschen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Haltet euch an mein Gebot, Gott zu lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. 
Ich verspreche euch: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Bleibt in Jerusalem und ich werde euch bald meinen Beistand, den Heiligen Geist, schicken.“ Nachdem Jesus das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen in einer Wolke in den Himmel hochgehoben. Die Jünger schauten gespannt in den Himmel - Jesus nach.
Da standen zwei weißgekleidete Männer neben ihnen und sagten: „Gott hat Jesus von der Erde zu sich in den Himmel genommen. Eines Tages wird er wieder zurückkommen“.
Und die Jünger kehrten in großer Freude nach Jerusalem zurück.
 
Aufgabe: 
Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr mit Blüten, Stöckchen, leeren Schneckenhäuschen, Hölzchen,… ein Mandala oder Bild aus Naturmaterialien legen und damit Gott Danke sagen für die schöne Erde und alles was darauf wächst.
Eure Mandala/Bilder könnt ihr dann in die Kirche St. Maria (Überkinger Straße 28) bringen und dort zu den anderen hängen.


Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

5. Sonntag in der Osterzeit – Johannes 14,1-12

Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

 

Aufgabe: 

Wie stellst du dir die Wohnung vor von der Jesus spricht? Male ein Bild und bringe es in die Kirche St. Maria (Überkinger Straße 28) und hänge es dort zu den anderen.

Der gute Hirt

4. Sonntag der Osterzeit - Johannes 10,1-10

 

Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. 

Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. 

Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

 

Aufgabe:

Jesus erzählt das Gleichnis vom guten Hirten. In der Kirche St. Maria (Überkinger Straße 28) haben wir einen Schafstall mit einer Weide aufgebaut. Bastelt zuhause Schafe, die ihr dann zur Weide und zum Hirten bringen könnt. 
 
 

Die Freunde gehen fischen und Jesus steht am Strand

3. Sonntag der Osterzeit - Johannes 21,1-14

 

Jesus war auferstanden. Jesus zeigte seinen Freunden immer wieder, dass er lebt. Und dass er immer bei uns ist. Einmal war es so:

7 Freunde von Jesus waren zusammen.

Die 7 Freunde waren: Petrus, Thomas, Nathanael, Johannes, Jakobus und noch 2 Freunde mehr. Petrus sagte: Ich gehe fischen. Die anderen Freunde sagten: Wir kommen auch mit.

Die Freunde stiegen in das Boot von Petrus. Die Freunde fuhren auf den See. Die Freunde fischten die ganze Nacht. Weil man dann am besten Fische fangen kann.

Weil es dunkel ist. Aber die Freunde fingen keinen einzigen Fisch.

Am anderen Morgen fuhren die Freunde wieder an den Strand zurück. Jesus stand am Strand. Die Freunde merkten nicht, dass es Jesus war. Jesus fragte seine Freunde: Habt ihr Fische zum Essen gefangen?

Die Freunde sagten: Nein, keinen einzigen Fisch.

Jesus sagte: Fahrt noch einmal los. Werft das Netz auf der rechten Seite vom Boot aus. Dann fangt ihr Fische. 

Die Freunde fuhren noch einmal los. Die Freunde warfen das Netz auf der rechten Seite aus. Diesmal fingen die Freunde viele Fische. Das Fischer-Netz ging fast kaputt. So voll war das Netz. Da sagte Johannes zu Petrus: Der Mann da vorne am Strand ist Jesus. Jesus ist wirklich auferstanden.

Als Petrus das hörte, freute er sich. Petrus sprang sofort ins Wasser. Petrus schwamm durch das Wasser zu Jesus. Dann war Petrus schneller bei Jesus.

Die anderen Freunde kamen mit dem Boot und den Fischen hinterher. Das dauerte etwas länger. Am Strand sahen die Freunde ein Feuer brennen. Auf dem Feuer lagen Fisch und Brot. Jesus sagte zu seinen Freunden: Bringt noch mehr von den Fischen, die ihr eben gefangen habt. Petrus zog das Netz mit den Fischen ans Land. Es waren ganz viele Fische. Das Netz blieb die ganze Zeit heil. Jesus sagte zu den Freunden: Kommt her und esst.

Keiner von den Freunden traute sich etwas zu fragen. Alle wussten, dass der Mann Jesus ist. Jesus nahm das Brot. Und den Fisch. Jesus gab seinen Freunden das Brot und den Fisch zum Essen.

 

(Aus: Evangelium in leichter Sprache)

Aufgabe: Jesus hilft seinen Freunden die Netze zu füllen. In der Kirche St. Maria (Überkinger Straße 28) haben wir an der Seite ein Fischernetz aufgehängt. Bastelt zuhause Fische und bringt sie zu den anderen ins Netz, damit es genau so voll wird, wie das der Freunde. Nehmt dort eines der Blätter für zuhause mit.

Viel Spaß!